Wüstenphasen...
Ich spiele in der Messe das Worship-Lied „Gott, du bist größer“. Ärgere mich anfangs, dass wir es auf deutsch singen. Also naja. Ärgern ist der falsche Ausdruck. Aber ich habe englische Lieder prinzipiell lieber als deren deutsche Übersetzung. Schon in der Messe finde ich das Lied dann plötzlich sehr berührend. Ich fahre 2 Stunden nach Hause. Höre mir nebenbei das Lied immer und immer wieder an. Vor ein paar Tagen am Nachhauseweg nochmals. Da spricht mich sofort diese eine Passage aus der Bridge so stark an. „Und steht uns Gott zur Seite, was kann uns jemals hindern, und steht uns Gott zur Seite, was kann uns widersteh’n?“ Das ist einfach so verdammt richtig. Was soll uns jemals passieren mit Gott an unserer Seite? Gott handelt immer gerecht und gut. Immer. Auch wenn man das im ersten Moment oft einfach nicht sieht. Ja, vielleicht gar nicht glaubt. Und doch - der Herr ist so mega gut! Wisst ihr, ich hatte eine ziemliche „Wüstenphase“ des Glaubens in letzter Zeit. Ich kam fast jeden Tag...